Tauchsport Untersuchung
Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung sollte regelmäßig bei allen Tauchern durchgeführt werden. Bei Berufstauchern ist diese obligat, sonst gilt laut GTÜM die Regel, dass Personen zwischen 18 und 40 Jahren ohne medizinische Einschränkungen sich alle drei Jahre und Personen unter 18 beziehungsweise über 40 Jahren sich jedes Jahr untersuchen lassen sollten.
Beim Tauchen bestehen Gefahren nicht nur für die eigene Gesundheit sondern auch für Gesundheit und Leben von anderen. Insbesondere da in der Regel keine sofortige Hilfe möglich ist, sollte die eigene gesundheitliche Eignung regelmässig und eingehend überprüft werden.
Wer gesund wieder aufzutauchen wünscht braucht eine kompetente Untersuchun.
Bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung werden folgende Parameter untersucht und beurteilt:
- Ausführliche Anamnese
- Körperliche Untersuchung mit Seh- und Hörvermögen
- Spirometrie (Lungenfunktionstest)
- Otoskopie (Ohrspiegelung)
- Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm)
- Belastungs-EKG (Ergometrie) – ab dem 40. Lebensjahr obligat, laut GTÜM dringend empfohlen für alleTaucher
- Stoffwechselstörungen
- neurologische- / psychische Auffälligkeiten
- Blutuntersuchung (Blubild, Serum, Zucker, Schilddrüse)
Folgende Untersuchungen können wahlweise durchgeführt werden
- Gesichtsfeld (Perimetrie beim Augenarzt)
- Blut- und Urinuntersuchung
- Belastungs-EKG (Ergometrie) – bei Personen unter dem 40. Lebensjahr
- Röntgen der Lunge
- cardiologische Untersuchung auf persistierendes Foramen ovale (PFO) laut GTÜM empfohlen für alle Taucher
Ihr Nutzen
Eine fachgerechte Untersuchung durch einen erfahrenen Arzt fördert die Sicherheit beim Tauchen, so dass Sie lange Freude am Tauchen haben.