Arthrose
Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. In Deutschland sind schätzungsweise 8 bis 10 Millionen Menschen davon betroffen, dabei Frauen häufiger als Männer. Während die meisten Menschen nur zeitweise Beschwerden haben, leiden immerhin rund zwei Millionen Patienten unter teilweise zermürbenden Dauerschmerzen und starken Beeinträchtigungen der Beweglichkeit.
Bei Arthrose handelt es sich um altersbedingte Veränderungen speziell der Gelenke. Sie ist eine degenerative Gelenkerkrankung und geht mit einer Abnutzung des Gelenkknorpels einher. Normalerweise schützt der Knorpel zusammen mit der Gelenkschmiere unsere Gelenke und dient so als Stoßdämpfer.
Durch eine Arthrose kann diese Funktion nicht mehr gewährleistet werden. Durch mechanische Überbeanspruchung der Gelenke kommt es in der Folge zu Entzündung und schließlich bei fortgeschrittener Arthrose auch zu knöchernen Umbauvorgängen, die zur Gelenkverformung führen.
Am häufigsten betroffen sind:
- Kniegelenk mit 61 %
- Wirbelsäule mit 55 %
- Hüftgelenk mit 38 %
- Schultergelenk mit 26 %
- Kiefergelenk mit 4 %
- Daumensattelgelenk mit 4 %
Die daraus folgenden typischen Gelenkschmerzen und massiven Bewegungseinschränkungen mindern nicht nur die Lebensqualität drastisch, sie führen bei vielen Patienten auch zur sozialen Isolation. Ein Prozess, der durch frühzeitige Behandlung und Schmerztherapie verhindert oder zumindest aufgehalten werden muss.
Therapeutisch gilt es den Schmerz nicht zu einem Dauerschmerz werden zu lassen, beziehungsweise die Schmerzen so effektiv wie möglich zu behandeln.
Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.